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Poverty no crime

"Slave to the mind"

Die Ultimative Reviewpage f. Progressive Rock/Metal


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Info

Poverty no crime
"Slave to the mind"
1999, Inside Out

Volker Walsemann - vocals
Marco Ahrens - guitars
Christian Scheele - bass
Marcello Maniscalco - keyboards
Andreas Tegeler - drums

Prologue / Vorab

Die 1991 gegründete norddeutsche Band legt mit "Slave to the mind" ihren dritten Longplayer vor.

Tracklist / Die Songs

  1. Access denied 5:19
  2. The distant call 5:21
  3. A matter of mind 7:24
  4. The senses go blind 6:41
  5. Wind and light 5:32
  6. Manic 2:16
  7. Electronic Eyes 5:00
  8. Now and again 7:48
  9. Live in the light 5:12
Gesamtspielzeit / total time: 51:39

Das Album

Fängt ja schon mal gut an. Der Opener Access denied bietet dezenten Prog-Metal mit leichtem Hang zu melodischem, harten Heavyrock. Eine rundum gute Nummer. The distant call spielt auf ähnlichem Niveau, ist aufgrund der Keyboard-Chöre der Marke "We care a lot" bei weitem tragender. A matter of mind entspricht dann schon dem wahren Gesicht dieses beileibe nicht schlechten Albums: Eigentlich gute Songs, die jeweils viele gute Ansätze, gute Instrumentalarbeit und immer wieder aufblitzende Progmetal-Streusel beinhalten. Leider verzetteln sich POVERTY NO CRIME zu oft in ihrem Melodien/Ideen-Reichtum, sodaß selbst nach einigen Durchläufen viele Songs irgendwo zwischen "angenehm links rein, rechts raus" und "doch nicht 100%ig greifbar" einzuordnen sind. Ist mal ne mitreissende Progmetal-Fetz-Passage am Klingen, ist sie leider schon wieder rum, sobald man sich so richtig daran gewöhnt hat. Beim eigentlich genial beginnenden Now and again fällt das leider besonders auf. Perfekt gelungen ist dagegen in dieser Hinsicht Live in the light, das eigentlich von vorne bis hinten sein Gesicht nicht verliert und streckenweise an Fates Warning heranreicht. .

 
Fazit

3 sehr gute Progmetal-Songs, alle anderen Tracks sind alle gut, beinhalten jedoch immer nichts-sagende Elemente. Technisch gesehen gibts keine Vorwürfe, denn POVERTY NO CRIME beherrschen ihre Instrumente und überstrapazieren sie glücklicherweise auch nicht. 5 Punkte

   
Summary

The third longplayer of the german band POVERTY NO CRIME offers good progmetal with a slight touch of heavyrock (only a several times). Besides the great smasher Access denied, the epic The distant call and the hymn Live in the light (sometimes sounds like a mix of Faith no More and Fates Warning) all other songs lack of a straight line - they have very good parts but they are loosing their charisma very soon because of too many changes and vocal melodies that are not bad, but are not catchy enough. 5 points


© 06/1999 Markus Weis / Die Ultimative Review Page - https://durp.cf2.de