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Pain of salvation

"Entropia"

Die Ultimative Reviewpage f. Progressive Rock/Metal


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Info

Pain of salvation
"Entropia"
1999, Inside out

Daniel Gildenlöw - vocals, guitar
Daniel Magdic - guitar
Kristoffer Gildenlöw - bass
Fredrik Hermansson - keyboards
Johan Langell - drums

Prologue / Vorab

Nach dem Erfolg des zweiten PAIN OF SALVATION Albums "One hour by the concrete lake" machen Inside Out nun das Debütalbum "Entropia" der Schweden den europäischen Fans zugänglich.

Tracklist / Die Songs

  1. !
  2. Welcome to entropia
  3. Winning a war
  4. People passing by
  5. Oblivion ocean
  6. Stress
  7. Revival
  8. Void of her
  9. To the end
  10. Circles
  11. Nightmist
  12. Plains of dawn
  13. Leaving entropia
Gesamtspielzeit / total time: 64:59 min

Das Album

Auf "Entropia" klingen PAIN OF SALVATION bei weitem nicht so düster wie auf dem Nachfolger-Album, obwohl der Opener ! gewaltig auf den Putz haut. Brachiales Teil mit superharmonischem Kings-X-ähnlichem Refrain.

Mit Trip Hop Ryhthmen beginnt Welcome to Entropia, bei dem wieder Erinnerungen an FAITH NO MORE wach werden. Nach einigen Songs wird deutlich, daß "Entropia" das eindeutig groovendere und differenziertere von den bisherigen beiden Alben ist. Komplexer, wärmer, schwieriger ... nicht unbedingt im Prog-Genre einzuordnen, wohl aber im anspruchsvollen Rock-Bereich irgendwo zwischen KINGS X, SIEGES EVEN (Winning a war) und FAITH NO MORE. Aber auch angefunkte Nummern sind vertreten wie z.B. das opulente People passing by, das phasenweise an die US-Artrocker EVENT erinnert.

Für das fürwahr stressige Stress entschädigt das anderthalb-minütige Keyboard-Guitar-Intro Void of her, das sakral in den Brutalo-Stakkato-Hammer To the end übergeht. Das gesamte Album auf einen Punkt bringt Nightmist ... ein Song wie ein Mix aus PRIMUS, KINGS X und QUEENSRYCHE.

Wie ein warmer Sommerregen wirkt Plains of dawn ... den Schlußtrack Leaving entropia hätte man sich schenken können.

 
Fazit

In Progmetal-Kreisen wird "Entropia" bei weitem nicht so gut ankommen, wie "One hour by the concrete late", denn die klischeegemäßen Progmetal-Zutaten (spannende Keyboards und Riffstakkati) tauchen hier fast überhaupt nicht auf. "One hour..." ist das eingängigere Album von beiden. Musikalisch gesehen hat "Entropia" die Nase vorn, denn es ist vielschichtiger, differenzierter, komplexer, abgefahrener, eigenständiger aber auch etwas zu verspielt. "Entropia" wird eher bei Fans von FAITH NO MORE, KINGS X oder PRIMUS Gefallen finden als im Progmetal-Markt. 6-7 Punkte

   
Summary

The second CD "One hour by the concrete lake" made many fans for the swedish band PAIN OF SALVATION. Now "Entropia" (the debut CD) is released for the European public. Fans of "One hour" should not buy "Entropia" without checking it out because it's not that much progmetal. "Entropia" sounds like a mixture of KINGS X, FAITH NO MORE and PRIMUS and compared to "One hour..." it is more sophisticated, more varied, more complex and much more difficult to get into. 6-7 points


© 09/1999 Markus Weis / Die Ultimative Review Page - https://durp.cf2.de/