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Nightwish

"Oceanborn"

Die Ultimative Reviewpage f. Progressive Rock/Metal


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Info

Nightwish
"Oceanborn"
1998

Tarja - vocals
Emppu - guitars
Sami - bass
Thomas - keyboards
Jukka - drums

Prologue / Vorab

Eines der (zurecht) meistbeworbenen Debutalben dieses Jahres ist sicherlich "Oceanborn" der Finnen NIGHTWISH.

Tracklist / Die Songs

  1. Stargazers (4:27)
  2. Gethsemane (5:21)
  3. Devil & the deep dark ocean (4:46)
  4. Sacrament of wilderness (4:12)
  5. Passion and the opera (4:50)
  6. Swanheart (4:44)
  7. Moondance (3:31)
  8. The riddler (5:16)
  9. The pharaoh sails to orion (6:27)
  10. Walking in the air (5:28)
Gesamtspielzeit / total time:

Das Album

Alleine schon die ersten beiden Songs Stargazers und Gethesemane sind den Kauf der Scheibe wert. Bretternder Powermetal irgendwo zwischen SYMPHONY X und den CHILDREN OF BODOM ... aber damit nicht genug. Dazu gibts dramatische Streicher, Flöte und eine berauschendes Opernsopran, das den Gehörgang runtergeht wie Öl ... zumal im Kontrast zum packenden Metalsound. Ein Doppelpack für alle Metalheads, Mondanbeter und allen, die für Black Metal musikalisch nicht stark genug und für Gothic Rock zu heavy drauf sind.

Mit Devil & the deep dark ocean und The pharoah sails the ocean kommen alle Children of Bodom Fans voll auf ihre Kosten. Leicht durchgeknallt, damn heavy und verspielt. Sacrament of wilderness knüpft an die Klasse der ersten beiden Tracks und bringt dürfte selbst Steckrüben zum Headbangen bringen.

Passion and the opera und The riddler sind eher im Midtempobereich zu hause und besticht besonders durch den mehrstimmigen Soprangesang und dessen betörenden Melodien.

Auf Swanheart darf Sängerin Tarja dann zu Klavier, Streichern und Harfe brillieren. Die Ballade Moondance dürfte vor allem Amorphis-Fans der ersten Stunde auf den Plan rufen. Skandinavische Folkloreklänge im verträumt bis harten Gewand.

Der Schlußtrack Walkin the air reicht jedem "Wildhoney" (insbes. The Ar)-Fan Ohrenschmaus vom Feinsten.

 
Fazit

Mystisch, romantisch, bezaubernd, einschmeichelnd, bretternd ... wer sich eine Mischung aus den Children of Bodom und Tristania vorstellen kann, der muß einfach zugreifen. Alle anderen sollten dieses Highlight zumindest mal anchecken ! 8 Punkte

   
Summary

The debut album "Oceanborn" of NIGHTWISH might be the most advertised one of the year. And what a smasher it is. Beautiful haunting and powerful soprano vocals, damn heavy riffs, lots of melody, romance (flute, strings) and gothic athmosphere. If you are too weak for black metal, if you are too heavy for gothic rock then get this album ! If you love CHILDREN OF BODOM could imagine some gothic influence or if you like bands like Tristania and want them a bit more heavy ... then NIGHTWISH are the only choice at the moment ! And in case you worship TIAMAT's "Wildhoney", you should add this CD to your shrine. 8 points


© 05/1999 Markus Weis / Die Ultimative Review Page - https://durp.cf2.de