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Mind Odyssey

"Signs"

DURP - eZine from the progressive ocean


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Info

Mind Odyssey
"Signs"
1999, B.Mind Records

Mario Le Mole - vocals
Victor Smolski - guitars, sitar, keyboards
Jan Michael Keller - bass
Andreas Dirksmeier - keyboards
Volker Schultz - drums
  1. Fountain of music 1:32
  2. Men of no return 5:25
  3. Golden age 5:55
  4. In the picture 7:31
  5. Slaves of the desert 6:56
  6. Born bastards 4:56
  7. Welcome demon 6:54
  8. Signs 6:59
  9. The liar 5:25

  10. Gesamtspielzeit (total time): 51:38
 
Prologue / Vorab

Mit "Nailed to the shade" sahnten MIND ODYSSEY im letzten Jahr durchwegs euphorische Kritiken ab ... der Durchbruch der Schallmauer blieb jedoch leider noch verwehrt. Das kleine aber feine Metal-Label B.MIND Records bereichert unsere Gehörgänge nun mit dem neuen Longplayer der deutschen Metal-Hoffnung.

Rezension

Mit "Signs" ist den Jungs ein weiterer Schritt nach vorne geglückt. Gekonnt und in höchstem Maße mitreißend wandern die Songs auf dem Mittelweg zwischen melodischem, doublebass-getriebenen Heavy Metal und songorientiertem Progressive Metal, der desöfteren klassische Melodiezüge offenbart, dabei jedoch nie an Härte oder Drive verliert (Anspieltip: Golden age). Daß man Metal-Stampfer in ein melodisches Progmetal-Gewand stecken kann, zeigt In the picture. Geholzt wird mit Born bastards. Der Albumhighlight Slaves of the desert verknüpft groovenden Hardrock, aggressive Riffs (im Stile der KRUPPS), Sitarklänge, einen kurzen Sequenzer-Part und Progmetal der Extraklasse zu einem nackenbrechenden Cocktail. Im Grunde böse und grimmig - jedoch mit supermelodischem Refrain - stampft Welcome demon in die Gehörgänge. Mit dem Titeltrack geben MIND ODYSSEY eine schöne Ballade, die zur Songmitte mächtig brettert ... geil ! Als Rausschmeisser gibts mit The liar schon fast ne (steinharte) Poser-Metal-Nummer ... auch in diesem Terrain offenbaren MIND ODYSSEY keine Schwäche.

 
Fazit

Also wenn mit dieser Scheibe der Durchbruch nicht klappt, dann sollten wir uns ernsthafte Gedanken über das deutsche Metalbusiness machen. Beinharter Metal, mit klaren und dennoch abwechslungsreichen Songstrukturen und stimmigen progmetallischen Anwandlungen. Klasse ! Wertung: 8
Bitte erwähne bei einer eventuellen Bestellung, daß Dein Interesse von der DURP geweckt wurde.

   
Summary

With their album "Nailed to the shade" (1998) MIND ODYSSEY got great reviews throughout all over the world. Now the 5 germans are back with "Signs" to kick your ass with real heavy metal which offers lots of doublebassdrum power, good (but alway heavy) melodies, strong progmetal influences, some classic music touches. Compact songwriting, no useless soli, no useless instrumental parts ... just raw power packed into great songs full of straight power, rhythm and melody. Great ! 8 points
Don't forget to mention the DURP in your order !


© 10/1999 Markus Weis
DURP - eZine from the progressive ocean
https://durp.cf2.de/