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Luca Turilli

"King of the nordic twilight"

DURP - eZine from the progressive ocean


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Info

Luca Turilli
"King of the nordic twilight"
1999, LMP / Inside Out

Olaf Hayer - vocals
Luca Turilli - guitar, keyboards
Miro - keyboards
Sascha Paeth - bass, guitars
Robert Hunecke-Rizzo - drums
  1. To magic horizons 1:21
  2. Black dragon 5:05
  3. Legend of steel 5:21
  4. Lord of the winter snow 6:08
  5. Princess Aurora 3:47
  6. The Ancient forest of elves 4:44
  7. Throne of ice 1:52
  8. Where heroes lie 4:24
  9. Warrior's pride 3:48
  10. King of the nordic twilight 1:37

  11. Gesamtspielzeit (total time): 50:20
 
Prologue / Vorab

Mit "King of the nordic twilight" eröffnet Rhapsody-Komponist LUCA TURILLI den ersten Teil der "Virtual Odyssey"-Trilogie. Im ersten Akt geht es um die Geschichte des jungen Kriegers Atriel, der sich von der Gewaltherrschaft seines Vaters Saroth über das Land Kalgor losreisst und flieht. Die musikalische Verwandschaft zu Turilli's Hauptprojekt RHAPSODY zeigt sich schon alleine durch das von Eric Philippe gestaltete Coverartwork.

Rezension

RHAPSODY-Fans können gleich den Geldbeutel zücken und mit dem Lesen aufhören, denn "King of the nordic twilight" enthält alles, was Euer Herz begehrt: epic fantasy metal mit heroisch-epischen Gesängen, klassischen Arrangements, einer gesunden Prise Mittelalter, exzellenter Spielkunst immer im Dienste der Melodien, bestechende Vocals im Stile Fabio's und die passende Storyline gibts auch noch dazu.
Den Brecher gibts gleich mit Black dragon. Flöte, Cembalo, Viola und klassizoiden epic Metal in heldenhafter Blutsbruderschaft beschert Legend of steel. Fantasy-Gänsehaut wird zu Beginn von Lord of the winter snow erzeugt, bevor der Track mit - natürlich aufgelockerten - Polka-Rhythmus weiterholzt ... tolle Effekte und bezaubernder Frauenchor. Die isländische Opernsängerin Rannveig Sif Sigurdardottir verzaubert den Zuhörer während der Ballade Princess Aurora. In bester Rhapsody-Manier bolzt Ancient forest of elves Metal, Bombast und Klassik in die Gehörgänge, den epic melodic speed metal Thron erobert Where heroes line und zum Abschluss gibts ein mit dem Titeltrack ein Opus, das während der 11 Minuten alles abfeiert, was die Schublade "Fantasy/Bombast-Speed-Metal" hergibt, zumal am Ende 2 Minuten Rannveig Sif Sigurdardottir pur auf dem Programm stehen.

 
Fazit

Extraklasse. "King of the nordic twilight" gefällt mir persönlich besser als RHAPSODY's "Symphony of enchanted lands" und reiht sich in gleiche Sphären wie "Legendary Tales" ein, auch wenn LUCA TURILLI alleine eine hauchdünne Spur straighter zu Werke geht. Allen Beteiligten, insbesondere Sänger-Entdeckung Olaf Hayer ein dreifach donnerndest "Slay the dragon !". Wertung: 8
Bitte erwähne bei einer eventuellen Bestellung, daß Dein Interesse von der DURP geweckt wurde.

   
Summary

RHAPSODY songwriter and guitarist LUCA TURILLI opens his trilogy "Virtual odyssey" with the album "King of the nordic twilight". Fans of RHAPSODY: grab your money, stop reading, get out of here and get this epic fantasy metal opus. Great melodic and hymnic speed metal with viola, cembalo, flute, excellent vocals (similar to Fabio), classic arrangements, a choir and appearing during two tracks: female opera-singer Rannveig Sif Sigurdardottir from iceland. Nothing left to say but "Ride the dragon !" 8 points
Don't forget to mention the DURP in your order !


© 10/1999 Markus Weis
DURP - eZine from the progressive ocean
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