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Lana Lane

"Queen of the Ocean"

Die Ultimative Reviewpage f. Progressive Rock/Metal


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Info

Lana Lane
"Queen of the ocean"
1999

Lana Lane - vocals
Neil Citron - guitars
Mark McCrite - guitars
Tony Franklin - bass
Erik Norlander - mellotron, organ, piano, synthi, vocoder
Tommy Amato - drums

Prologue / Vorab

Mit "Queen of the ocean" liegt nun das vierte Studioalbum der Symphonic Rock Queen vor, garniert mit 3 Bonustracks, von denen zwei Tracks Japan-Livemitschnitte aus der "Garden of the Moon"-Tour sind.

Tracklist / Die Songs

  1. In the hall of the ocean queen (1:42)
  2. Night falls (7:14)
  3. Queen of the ocean (9:52)
  4. Let heaven in (6:43)
  5. Frankenstein unbound (5:26)
  6. Souls of the mermaids (5:40)
  7. Rainbow's end (6:07)
  8. Without you (8:07)
  9. Through the rain (5:59)
  10. Escher's staircase (live) (6:24)
  11. Symphony of angels (live) (7:15)
Gesamtspielzeit / total time: 71:00

Das Album

Das Intro In the hall of the ocean queen ist mehr eine Fanfare als eine Grieg-Reminiszenz.

So richtig los gehts dann mit Night falls, auf dem es anspruchsvolle Rockmusik bis symphonischen Heavyrock gibt ... wie man es von Lana Lane eben gewohnt ist. Bis auf das etwas dröge Hauptmotiv ist der Song erstklassig. Schade eigentlich, denn Refrain, Stimmung und Stimme sind wirklich schön anzuhören, denn auch symphonische Elemente tauchen auf.

Queen of the ocean beginnt mit Mellotron, Akkustikgitarre und einfühlsamen Gesang. Letztendlich entfaltet sich der Song zu einem tragenden Gänsehaut-Artrock-Juwel voller Wärme und Anmut, bei dem auch die druckvollen Passagen effektiv eingesetzt werden.

Let heaven in geht ein wenig rockiger zur Sache, bewegt sich jedoch immer noch im tragenden Artrock/Poprock-Bereich, während Frankenstein zur Sache rockt .. groovend, rhythmusbetont und mich vom Feeling an Lee Aarons Album Some girls do erinnernd. Nett, aber auch nicht weltbewegend.

Souls of the mermaids ist sanft bis rockig und während der Zwischenpassagen irgendwie prickelnd spannend - schön anzuhören, aber fürs bewußte Anhören einen Tick zu einfallslos.

Der Up-Tempo-Track Rainbow's End geht zwar gut ab, reißt aber auch nicht vom Hocker ... jedenfalls nicht bis zur Songmitte, während der endlich wieder so richtig progressive Elemente zum Tragen kommen ... und das so gut, daß der Song doch noch zu einem Highlight wird. Da scheint der Norlander wieder durch ;-)

Without you ist - wie der Name schon erahnen läßt - ein Beitrag zum Thema "obligatorischer Schmachtfetzen", der sich aber gekonnt jeglichem Kitsch entziehen kann, wenn auch Lana's Stimme auch locker auf so viel Hall verzichten könnte.

Through the rain ist als Bonustrack reichlich falsch platziert. Mann was wäre das als Opener für ein Kracher gewesen ... ein schneller, melodischer, symphonischer und echt abrockender Track. Die Sahnehauben: Vocoder und die Guitar/Keyboard-Soli.

Auch die exzellente Liveversion von Escher's Staircase verdeutlicht, daß das alte Material im Vergleich zum vorliegenden Album einfach besser ist. Der Song steht seinem Vorgänger in nichts nach, ist aber eher rhytm-section-betont als straight sowie bei weitem progressiver und klassischer. Top !

Symphony of angels (live) begeistert ebenfalls mit Progrock- und Artrock-Elementen, wenn es auch zwei, drei kleine Unstimmigkeiten drin hat ... aber who cares .. that's live !

 
Fazit

4 erste Sahne Songs (drei davon sind Bonustracks) sind etwas zu wenig, oder ? "Queen of the ocean" ist ein nett anhörbares und rundum gutes Lana Lane Album geworden, sicher nicht ihr bestes ... nicht mehr und nicht weniger. Freunde des leichten, aber anspruchsvollen Rocks werden gut bedient, wobei ich jedoch zu den früheren Werken raten würde. 5-6 Punkte

   
Summary

To make it short. The fourth album of Lana Lane , "Queen of the ocean", is nice if you listen to it while doing other things. This album brings you good, somehow symphonic and sometimes prog-influenced hardrock. But nearly all songs lack of the breakthrough. The album contains 4 great tracks, 3 of them are bonus tracks. 2 of those bonus tracks were recorded live during the "Garden of the moon" tour. The live recordings show the outstanding quality of the former Lana Lane releases ... so if you already know and like Lana Lane, you surely can live with "Queen of the ocean". All other people: if you like intelligent und symphonic hardrock, then check out the earlier releases of Lana Lane. 5-6 points


© 03/1999 Markus Weis / Die Ultimative Review Page - https://durp.cf2.de