Cover  

CD review / album review / CD Rezension / Album Kritik / Plattenkritik

Ian Parry's Consortium Project

"Ian Parry's Consortium Project"

DURP - eZine from the progressive ocean


goto english summary

Info

Ian Parry's Consortium Project
"Ian Parry's Consortium Project"
1999, Inside Out

Ian Parry - vocals
Patrick Rondat - guitars
Thom Youngblood - guitars
Stephan Lill - guitars
Tamas Szekeres - guitarist
Dirk Bruinenberg - drums
Martin Helmantel - bass
Arjen Lucassen - keyboards
Tommy Newton - guitars
Barend Courbois - bass
Jan Vayne - keyboards
  1. House Of Cards
  2. Banquet Of Thieves
  3. Evilworld
  4. Garden Of Eden
  5. The Entity
  6. Change Breeds Contempt
  7. A Miracle Is All We Need
  8. The Snake
  9. Criminals & Kings
  10. Chain Of Fear
  11. Pandora's Box

  12. Gesamtspielzeit (total time): 46:58
 
Prologue / Vorab

IAN PARRY ist eine feste größe im Heavy Metal. Seit mehr als zwanzig Jahren aktiv, ist er gegenwärtig als Frontmann bei den Holländern "Elegy" aktiv. Nach seinem 1995 Soloalbum "Thru the looking glass" meldet er sich nun mit einem weiteren Soloprojekt zurück.

Rezension

Na ja, das mit dem Soloprojekt stimmt nur soweit, als daß IAN PARRY neben den Vocalparts auch alle Songs komponierte und arrangierte. Was die Instrumente anging, holte er sich gleich zehn Gastmusiker zur Hilfe, darunter so bekannte Namen wie Arjen Lucassen (Ayreon), Stephan Lill (Vanden Plas) oder Patrick Rondat. Das Resultat fällt erwartungsgemäß prog-metallisch aus, nicht zu breaklastig, aber das häufig von düster-dramatischen Keyboardflächen unterlegte Riffing macht die Zuordnung doch zu einer recht eindeutigen Sache. Parry gibt mit den ersten vier Songs den Fans ordentlich was auf die Möhre, bevor er mit dem kurzen Instrumental "The Entity" den Hörer ein wenig verschnaufen läßt. Danach geht es zwar mit "Change Breeds Contempt" gleich wieder ordentlich zur Sache, aber unterm Strich wird das Album in der zweiten Hälfte dann etwas abwechslungsreicher. Die Halb-Ballade "A Miracle Is All We Need" bringt auch mal Pianoklänge in den Vordergrund, "Chain Of Fear" hat zumindest deutliche AOR-Einflüsse und auch das abschließende "Pandora's Box" geht in eine ähnliche Richtung. Insgesamt aber überwiegen deutlichen die härteren Songs, auf einem Album, daß mit nur 47 Minuten Spielzeit eher kurz geraten ist. An der Produktion gibt es nichts auszusetzen, das Songwriting kommt zwar ohne einen Aussetzter über die Zeit, sorgt aber auch nicht unbedingt für Highlights.

 
Fazit

Alle die beim Prog-Metal besonderen Wert auf den Metal legen, dürften an dem Album kaum etwas auszusetzen haben. IAN PARRY beweist einmal mehr, daß er nicht nur ein guter Sänger, sondern auch ein begabter Songwriter ist. Ein Genie ist er aber nicht. Wertung: 6
Bitte erwähne bei einer eventuellen Bestellung, daß Dein Interesse von der DURP geweckt wurde.

   
Summary

Another solo project of the english metal vocalist and lead singer of the dutch band Elegy. With the support of some famous guest musicians so as Arjen Lucassen (Ayreon), Stephan Lill (Vanden Plas) or Patrick Rondat IAN PARRY released this kind of record, people expected. Progressive metal, dominated by heavy riffs and dark keyboard walls in the background. After a short instrumental track the record becomes in the second half a little bit more varied, with some AOR - influences and an semi ballad with nice piano sounds. A good album, even if it's not an higlight really. 6 points
Don't forget to mention the DURP in your order !


© 11/1999 Renald Mienert
DURP - eZine from the progressive ocean
https://durp.cf2.de/