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Forever Times

"Forever times"

DURP - eZine from the progressive ocean


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Info

Forever Times
"Forever times"
1999, Zizania

Rezension

Hier also wieder mal was Neues aus dem Land der Tulpen - oder des Käses, ganz nach belieben. Forever Times wurden bereits 1994 gegründet, bereits vor allem deshalb, weil auch 1999 das Durchschnittsalter der Band erst schlappe einundzwanzig Lenze zählt. Aber bevor hier der Eindruck entsteht, ich wolle mit dem Alter eventuelle Schwächen des Albums entschuldigen, eigentlich gibt es nichts, wofür man sich entschuldigen müßte. Forever Times liegen (nicht zuletzt wegen der Sängerin) irgendwo zwischen The Gathering und einer Mischung aus Prog-Metal und Neo-Prog, wobei Gitarren gegenüber den Keyboards deutlich dominieren. Die Band versteht es, in ihren Kompositionen die harten und melodischen Parts geschickt und ohne Bruch zu verschmelzen, wovon man sich schon bei den beiden ersten Songs „In The Eye Of Compansion“ und „System Of The Heart“ überzeugen kann. Witzigerweise ist es ausgerechnet der kürzeste Song des Albums „Silence Of The Mind“ bei dem nach eher düsterem Beginn dann urplötzlich so richtig drauflos gefrickelt wird und auch noch ein Saxophon zum Einsatz kommt. Das folgende instrumentale „Instrumentally ill or perhaps distorted“ hat einen leichten Yngwie-Touch, auch hier haben wir es zwischenzeitlich wieder mit dem Saxophon zu tun, und hier hätte man es sich eigentlich besser verkneifen können, weil es so in dem ansonsten sehr schönen Stück einfach nur wie ein Fremdkörper wirkt. „Flashover“ ist dann wieder ein eher „Forever Times“ typisches Stück, bevor das knapp zwanzigminütige „Skyang Khang Ri“ den Abschluß bildet. Ein Song übrigens, der bereits auf dem 96'er Demo-Tape zu hören war, damals allerdings noch mit einer anderen Frontfrau. Das Cover für das Album stammt von Erik Van Geel, der auch die Ayreon-Webpage designt hat, bei der er sich jedoch offensichtlich etwas mehr Mühe gab. Die Songs des Albums werden übrigens auch den Soundtrack für eine Film von Jason Honeycutt (fragt mich bitte nicht, wer das ist, „Titanic“ hat es jedenfalls nicht gedreht) bilden, der auch plant, ein Video zu „Flashover“ zu drehen. Klingt alles ganz gut, ist es auch, aber bevor wir gleich wieder euphorisch werden, ganz gut, klingen sehr, sehr viele Bands.

 
Fazit

Wertung: 6
Bitte erwähne bei einer eventuellen Bestellung, daß Dein Interesse von der DURP geweckt wurde.

   
Summary

... sorry, no english summary of this review ... 6 points
Don't forget to mention the DURP in your order !


© Renald Mienert
DURP - eZine from the progressive ocean
https://durp.cf2.de/