CD review / album review / CD Rezension / Album Kritik / Plattenkritik

V.A.

"Freewheelinn' - Best Of Biker Rock"

DURP - eZine from the progressive ocean


goto english summary

Info

V.A.
"Freewheelinn' - Best Of Biker Rock"
1998, Trance Music

Rezension

Wenn das keine Ironie des Schicksals ist. Da bin ich froh, daß ich einigermaßen Fahrrad fahren kann, und dann dieser Sampler, auf dem dann auch noch ausschließlich Bands vertreten sind, die mir bis dato gänzlich unbekannt waren. Sehen wir das mal von der positiven Seite, wenigstens kann man so völlig unvoreingenommen an die Scheibe rangehen. Und wenn es um Bandinfos geht, da hat man sich im Booklet ja die Mühe gemacht, und die interessantesten Fakten zusammengetragen. Man mag ja von Bikern halten, was man will, eines muß man ihnen lassen - sie haben offenbar einen ziemlich geilen Musikgeschmack. Der reicht von melodischem Hardrock bis hin zu Südstaaten-Rock oder bluesigen Stücken. Für die Hard-Rocker stehen solche Bands wie Branded (gleich mit zwei Stücken vertreten), Slice oder Late Nite Romeo, deren “Wild and Wicked” mein Favorit auf diesem Album geworden ist. “Stahl” aus hiesigen Breitengraden versehen ihren Rock mit deutschen Texten, was allein schon beachtenswert ist, auch wenn die Inhalte doch arg klischeelastig sind (besonders der Knastsong “Raus aus dem Spiel”). Musikalisch jedenfalls gibt es hausgemachten Rock, von dem man sich gegenwärtig auch Live überzeugen kann, denn die Band ist momentan auf großer Deutschlandtournee. “Doc Hollyday” vertritt die Südstaaten - Rocker, während bei den Finnen von “Jack Thunder” eher blusiges Feeling aufkommt. In die gleiche Kerbe schlägt “Leo Lyons’ Kick”, der immerhin zuvor bereits mit Ten Years After oder gar Tony Sheridan und den Beatles spielte. Noch einen Zacken älter präsentiert sich allerdings Mike Greens von “The Pirates”, der bereits seit 1959 auf der Bühne steht. “Better get Better”, ein Ohrwurm, der ganz ohne harte Gitarren auskommt und ein wenig an die Dire Straits erinnert, sorgt dann auch für etwas Kontrast-Programm auf der CD. Fehlt eigentlich bloß noch “Arrest”, eine deutsch-amerikanische Band, die wieder als Vertreter der härteren Gangart durchgehen. Fazit: Eigentlich die ideale Partyscheibe, auch für Radfahrer.

 
Fazit

Wertung: 7
Bitte erwähne bei einer eventuellen Bestellung, daß Dein Interesse von der DURP geweckt wurde.

   
Summary

... sorry, no english summary of this review ... 7 points
Don't forget to mention the DURP in your order !


© 06/1998 Renald Mienert
DURP - eZine from the progressive ocean
https://durp.cf2.de/