CD review / album review / CD Rezension / Album Kritik / Plattenkritik

Arena

"Pride"

5 Punkte

goto english summary

Kurzinfo
Arena
"Pride"
1996, Verglas
Paul Wrightson - vocals
Keith More - guitars
Clive Nolan - keyboards
John Jowitt - bass
Mick Pointer - drums
Vorab...
Der Riesenerfolg des ersten Album der neuen `Supergruppe` Arena ließ die Progressiv Fans sehnsüchtig auf das zweite Output der Englänger warten. 

Mit Pride haben sie in Deutschland auch gleich eine kleine Tour nachgeschoben, um die Songs auch Live dem Publikum zu demonstrieren, nebenbei den neuen Sänger vorzustellen, und nicht zuletzt allen Unkenrufern zu widersprechen, die behaupten wollten, Arena sei ein einmalige Studioprojekt. 

 
Die Songs im Einzelnen
Welcome to the cage (4:14): Völlig ungewöhlich, mit starken IQ Einflüssen, ließen den Hörer eine Enttäuschung vermuten, doch das sollte sich bessern. Ungewöhnlich auf alle Fälle, daß die Titel der ersten Platte der erste Song dieser darauffolgenden zweiten Scheibe ist.

Crying for help V (2:33): Aha, da wird also die Tradition, nach jeden Song, ein Instrumental einzuschieben, fortgesetzt. Sogar der Titel blieb gleich, und man hat nur weiter durchnummeriert. Die Stücke Crying for help I bis IV sind auf dem Debüt zu finden.

Empire of a thousand days (9:34): Hier beim dritten Song spätestens mußte sich zeigen, was in der CD steckt. Er ist nicht ganz so melodiös, wie die Lieder des ersten Album klangen. Aber er erfüllt ganz eindeutig die Erwartungen eines Zuhörers mit Vorlieben für Melodien. Das Ende klingt so bombastisch, wie nur ein Progressiv-Song klingen kann.

Crying for help VI (2:53): Wieder ein Instrumental, diesmal hat der Keyboarder das Sagen, mit etwas, das einem Spinett gleicht.

Medusa (4:28): Wieder mal ein kürzeres Stück, aber die Melodie fließt ohne Probleme ins Ohr, auch wenn es mit den Breaks trotz allem natürlich kein radiotauglicher Song ist.

Crying for help VII (3:04): Hier hat der Sänger das Zepter in der Hand, ein á Capella Stück. Auf dem Konzert wurde dieser Song als erste Zugabe dargeboten, in einer beeindruckenden Art und Weise. In der Studio-Version muß man sich die Energie vorstellen.

Fools Gold (9:37): Was soll ich sagen? Ein langer Song? Ja! Melodiös? Ja! Mit Breaks? Ja! Also alles, was ein hervorragender Progressiv-Song haben soll? Ja!
Einziges Manko ist, daß die Songs auf der Platte zwar alle hohes Niveau haben, doch gerade dadurch bisher keiner herausragt. Ich höre gerne zu, aber ich bin nicht gefesselt. Etwas mehr Innovation wäre schön, alle Effekte und Breaks sind zwar gut, aber kommen nicht unerwartet.

Cyring for help VIII (5:12): Zuerst düstere Keyboardklänge, dann in einen Frauenchor mündend.

Sirens (13:42): Das Highlight, ohne Zweifel ist wieder einmal das längste Stück. Langsam beginnend, weiß man schon, was man zu erwarten hat (positiv wie negativ). Es steigert sich zu einem typischen Bombastsong, der Sänger zeigt die Emotionen, die man zeigen muß, damit das Lied genau so wird, wie es eben zu sein hat.
 
Fazit
Eine Band mit Zukunft, kein Wunder bei der Vergangenheit der Musiker. 

ERREICHTE PUNKTEZAHL: 7


english summary

7 points A highly recommendable album influenced by IQ full of melody, progressive and bombastic elements. This band has future ... it's no wonder if you take look at its members.


© 1996 Robert Martl / Die Ultimative Review Page - https://durp.cf2.de